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Wenn Katzen uns unerwartet verlassen…

 

Viele Jahre ist es her, dass Kater Möhrli gehen musste. Wie immer, wenn Katzen uns verlassen, war es eine schreckliche Situation für ihn und seine Menschen, denn sein Tod kam unerwartet: Er war zwar krank, sollte an diesem Tag aber nur eine Vitamin-Spritze bekommen. Stattdessen wurde er erlöst.

Diese Entscheidung hat Möhrlis Freundin Lisa unvorbereitet treffen müssen. Bisher konnte sie nicht darüber sprechen, ohne weinen zu müssen. Zusätzlich zu der großen Trauer quälte sie sich lange Zeit mit ihrem schlechten Gewissen und mit Selbstvorwürfen.

So bat sie mich, mit ihrem geliebten Kater Kontakt aufzunehmen und ihm die Fragen zu stellen, die ihr auf der Seele brannten.

 

Dieser Kater war ein Geschenk!

 

Sowohl im wahrsten Sinne des Wortes als auch im übertragenen Sinne war der wunderschöne rote Kater ein Geschenk! Lisas Sohn wurde aufgrund seiner roten Haare in der Schule oft gehänselt. So kam sie auf die Idee, ihm dieses wunderschöne Tier zu schenken, dessen Farbe die seiner Haare ähnelte. Von da an schämte er sich seiner roten Haare nicht mehr, weil er den kleinen Kater liebte und sehr hübsch fand.

Zwölf Jahre später, am 30.12.2009, stellte der Tierarzt fest, dass eine Vitamin-Spritze angesichts des Zustands des armen Katers nichts mehr ausrichten konnte. Er riet zum Einschläfern.

Diese Nachricht traf Lisa ganz unvorbereitet und eine Entscheidung musste her. Es blieb ihr keine Zeit zum Nachdenken und so wurde ihr Seelenkater eingeschläfert. Es ging schnell, zu schnell, und der Schock saß tief.

Sie hatte noch viele Fragen an ihren geliebten Kater und bat mich, mit ihm ein Gespräch zu führen, um Antworten zu finden.

 

Zeit und Raum spielen für die Tierkommunikation keine Rolle

 

Zeit und Raum spielen für die Tierkommunikation überhaupt keine Rolle: So ist es nach langer Zeit trotzdem möglich, sich mit den verstorbenen Seelen zu verbinden und Tiergespräche zu führen.

Auch hier bereite ich mich genauso wie für ein „normales“ Tiergespräch vor: geistiges Erden, Reinigen und Abgrenzen. Ich bitte die geistige Welt und vor allem meine Helfertiere sowie mein Krafttier um Unterstützung bei meinem Gespräch mit dem Kater: Ich bitte um Hilfe, dass meine Kommunikation wertfrei ist und ich alles erfahre, was für ihn, seine Menschen und mich wichtig ist.

 

Wenn-Katzen-uns-unerwartet-verlassen Tierkommunikation Kater

 

Seine ersten Worte: „Ich liebe sie!

 

Er ist schon da und noch bevor ich irgendetwas sagen kann, sagt er laut: „Ich liebe sie!“.
Und das ist die Essenz unserer Unterhaltung. Das ist das Wichtigste für ihn.
Dieses Gefühl der großen Liebe bleibt die ganze Zeit sehr präsent, solange wir verbunden sind. Es zeigt mir, dass es sich um eine sogenannte Seelenverbindung handelt: Dieser Kater war mit seinem Menschen seelenverwandt.
Ich habe Gänsehaut.

Er erscheint mir ruhig und liebevoll. Er war verschmust und mochte den Körperkontakt. Er ruhte in sich, hatte eine starke Präsenz und war der berühmte Fels in der Brandung für seine Menschen, eine große Stütze.

 

Wenn Katzen uns verlassen, gibt es immer offene Fragen

 

Zwölf glückliche Jahre lebte er bei seinen Menschen. Wenn Katzen uns verlassen, gibt es immer viele offene Fragen.

Auf meiner Frage, wie es ihm geht, antwortete er, dass es ihm gut geht und fügte hinzu: „Hier ist es immer warm. Ich friere nicht mehr.

Selbständig erzählte er weiter:

„Ich bin auch nicht alleine, wir sind viele hier. Es ist wunderschön, warm und friedlich.

Sie denkt viel an mich. Sie macht sich Vorwürfe, ob sie alles richtig gemacht hat. Bitte sage ihr: Es gibt kein „Richtig“ oder „Falsch“. Es gab eh kein „Falsch“ zwischen uns. Sie hat getan, was sie konnte. Und es war sehr viel! Sie hat ihr Bestes getan. Ich weiß es.“

Lisa möchte gerne wissen, ob der Kater seinen Tod auch als so belastend und überraschend empfunden hat wie sie. Er antwortet:

Es ging schnell, ja, aber für mich war es keine Überraschung. Ich habe es gewusst. Ich war vorbereitet. Es war in Ordnung. Es war gut so.

Es sah schlimmer aus, als es in Wirklichkeit war. Ich weiß, dass es für Euch kein schöner Anblick war. Ihr konntet es kaum ertragen, mich so zu sehen. Und mir tat es leid, Euch diesen Anblick zu bieten. Ich hätte es Euch gerne erspart.

Ich habe versucht, mich zusammenzureißen, solange es ging, aber mein Körper versagte und ich konnte nichts mehr tun.

Es war nun mal soweit. Es war natürlich.“

 

Musste er am Ende sehr leiden?

 

In den 3 Wochen vor seinem Tod ist der Kater sehr krank gewesen. Seine Freundin möchte nun wissen, ob er sehr hat leiden müssen. Seine Antwort ist verblüffend:

Ich habe Euer Kummer gespürt. Ich habe mit Euch geweint.
Die unvermeidliche Trennung hat auch mir wehgetan.
Unsere Wege mussten sich trennen.
Ich habe Euch so geliebt.
Ich habe meine Zeit bei Euch so geliebt und jede Minute davon genossen, wie nur Katzen es machen können.

Lisa möchte ebenfalls wissen, ob er mit seinem Katzenkameraden, der inzwischen auch gestorben ist, befreundet war. Sie hatte den Eindruck, dass er ihn in seiner letzten Stunde auf Erde unterstützt hatte, obwohl sie der Meinung war, dass sie nie besonders verbunden gewesen wären. Der Kater vermittelte mir Bilder, Gefühle und Eindrücke, die ich wie folgt, übersetze:

Nein, er war nicht mein Freund in dem Sinne, wie Du es verstehst.
Er war da. Wir waren einfach Mitbewohner.

An meinem letzten Tag hat er getan, was er tun musste. Auch er hat gewusst, dass mein Ende kommt. Und ja, man kann es „unterstützen“ nennen. Er gab mir Energie für den Übergang. Er hat mich ein Stück des Weges begleitet, soweit er nur konnte. Dann ist er zu Dir zurückgegangen.

 

Wenn-Katzen-uns-verlassen Tierkommunikation mit Kater

 

„Wir Katzen wandern zwischen den Welten“

 

Wir Katzen bzw. einige von uns können das: Wir wandern zwischen den Welten. Wir sind Vermittler. Wir gleichen Energien zwischen den Welten aus. Es ist eine unserer Aufgaben. Es war seine. So konnte er mich durch diesen Übergang begleiten und unterstützen.“

Und weiter:
Es waren auch viele andere da.“ Er zeigt mir ein Bild, wie er von einer riesig großen Lichtgestalt, strahlend weiß, abgeholt wird. Es sind auch viele andere kleinere dabei, die eine Zeit lang auf der Erde in Tierkörper gelebt haben.
Die ganze Szene ist sehr hell, mit viel weiß und Gold, strahlend und kraftvoll. Ich kann hier wieder die Liebe und den Frieden spüren, sowie die Freude des Wiedersehens von allen.

 

Wenn Katzen uns verlassen, möchten sie uns glücklich sehen!

 

Wenn Katzen uns verlassen, möchten sie, dass es uns gut geht, dass wir uns an die schönen Momente erinnern und glücklich sind:

Als ich meinen Körper verlassen habe, habe ich gesehen, wie Ihr geweint habt. Es hat mich zerrissen, aber ich konnte nicht länger bleiben. Meine Zeit bei Euch war zu Ende.

Seid aber bitte versichert:

Ihr habt alles richtig gemacht. Es war gut so. Es war perfekt.
Ich weiß, dass Du das nicht so siehst. Aber es war so.
Wenn ich diese Zeit wieder erleben sollte, wünschte ich mir, dass es genauso verläuft – und nicht anders.
Ich wünschte mir so sehr, dass auch Du es so siehst.“

Er sendet mir das Wort „Organversagen“ und das Gefühl von „unvermeidlich“. Von Anfang an und bis zum Ende des Gesprächs habe ich Herzrasen und einen Druck auf dem Brustkorb. Der Körper ist nun nicht mehr wichtig und er vermittelt mir ein wunderbares Gefühl von Körperlosigkeit, Leichtigkeit und Schwerelosigkeit zugleich.

Er führt fort und bezeichnet sich als „Heiler-Katze der Seelen“:

Es war meine Aufgabe bei Euch, Dich zu unterstützen. Ich war Dein „Seelenarzt“.
Ich danke Dir aus ganzem Herzen für Dein Vertrauen.
Ich danke Dir, dass ich Dir helfen durfte. Ich habe es geliebt.“

 

Wenn Katzen uns verlassen haben, senden sie uns Zeichen!

 

Wenn Katzen uns verlassen haben, senden sie uns oft Zeichen, um uns zu trösten und zu vermitteln, dass es ihnen gut geht: Drei Wochen nachdem Möhrli seinen Körper verlassen hatte, dachte Lisa, den geliebten Freund auf ein Foto zu erkennen, das nach seinem Tod aufgenommen wurde. Sie wollte wissen, ob es tatsächlich so war. Seine Antwort berührte mich zutiefst:

Ich habe Deine Traurigkeit, Deine Tränen, Deine Verzweiflung gespürt und eine Möglichkeit gesucht, mich bemerkbar zu machen.
Du weißt es. Trotz Deiner Zweifel weißt Du, dass es so war.
Ich wollte Dir ein Zeichen geben, ich wollte Dich trösten.
Ich wollte Dir sagen, dass ich immer noch da bin.
Auch wenn Du mich nicht mit Deinen Augen sehen kannst: Du siehst mich mit dem Herzen.
Du spürst mich.
Auch jetzt – und für immer – bin ich bei Dir: Du weißt es, Du fühlst es.
Jedes Mal, wenn Du an mich denkst, bin ich da, bei Dir.“

 

Decke mit Pfotenabdruecken wenn-Katzen-uns-verlassen.jpg

 

Er zeigt mir jetzt das Bild einer Decke mit Pfotenabdrücken darauf, wie von einem frisch gemachten Bett und einer Katze, die quer darüber gelaufen ist…

Ich möchte nicht, dass Du weinst, weil ich nicht mehr da bin und weil Du mich so vermisst: Zu kurz ist es immer – ob 12 oder 120 Jahre.
Ich möchte, dass Du lachst und dass Du Dich an die schönen und lustigen Momente erinnerst.
Nicht an das Ende. Nicht an das, was Du hättest besser machen können. Du hast genau das Richtige getan – im richtigen Moment.“

 

Danke für diese Entscheidung!

 

„Die Entscheidung ist Dir schwer gefallen, das weiß ich. Aber es musste sein. DANKE dafür!
Danke für diesen Deinen Liebesbeweis, dass Du es getan hast.
Es war die schwerste Entscheidung, die Du je getätigt hast. Danke, dass Du mich so geliebt hast, um es zu tun.

Danke, dass Ihr bis zum Ende bei mir wart und mich begleitet habt. Danke! Ich liebe Euch!

Unser Gespräch neigt sich dem Ende zu und ich frage ihn, ob er noch etwas sagen möchte. Hier ist die Botschaft für seine geliebte Freundin:

Bitte lass mich los und genieße Deine Zeit und Dein Leben.
Ich bin Deine Vergangenheit, aber auch Deine Zukunft.
Entscheide Dich für das Leben. Lebe! Wir werden uns sowieso wiedersehen…

 

Eine letzte Frage an diese weise Seele…

 

Auf einen Impuls hin stelle ich ihm eine allerletzte Frage: Möchtest Du zu Deinem Menschen wieder kommen?

Mit großer Klarheit antwortet er:

Nein, es steht zurzeit nicht an. Wir werden uns wiedersehen, wenn Du zu uns rüberkommst. Erst dann sehen wir uns wieder. Und ich freue mich darüber. Aber Du hast noch viele Dinge in diesem Deinem Leben zu erledigen vorher…“

Zum Abschied wiederholt er eindringlich: „Und sage ihr, dass ich sie über alles liebe!

Einmal mehr bin ich vor so viel Weisheit überwältigt und voller Demut.

 

Liebe Lisa,
ich danke Dir aus ganzem Herzen, dass ich Eure Geschichte – oder vielmehr ein Teil davon – hier mit meinen Lesern teilen darf.
💖 DANKESCHÖN! 💖

 


Wenn auch Dich Dein Tier verlassen hat…

…erfährst Du hier mehr über meine Gespräche mit verstorbenen Tieren. 💖

💖 Und wenn auch Du Dir ein solches Gespräch von mir mit Deinem Tier wünschst, sende mir einfach eine E-Mail an: info(ät)renou-tiercom.de