0441 36 18 34 61 - ErstgesprÀch (15 Minuten kostenlos) info@renou-tiercom.de

Sterbebegleitung und die Reaktionen des Umfelds

Wie reagieren Menschen, wenn Du Dein Tier beim Sterben begleitest?

Wie verhalten sich Menschen in Deinem Umfeld, wenn Du Dein geliebtes Tier an seinem Lebensende auf natĂŒrlicher Art und Weise – d. h. ohne Euthanasie – begleiten möchtest?

Kennst Du das? Deinem Liebling geht es nicht mehr gut und es gibt kein ZurĂŒck, keine Chancen auf Heilung. Dein Tier befindet sich eindeutig auf seinem letzten Weg und wird in absehbarer Zeit sterben. 😱

Du hast Dich grĂŒndlich informiert und inzwischen weißt Du eine ganze Menge zum Thema Sterben, zu den Sterbephasen und alles was dazugehört. Du hast bereits mit dem Tierarzt gesprochen und eine Tierkommunikatorin steht Dir bei.

Du bist bestens aufgeklĂ€rt und Du hast Dich fĂŒr eine natĂŒrliche Sterbebegleitung entschieden: Du hast beschlossen, Deinem Tier die Freiheit zu geben, seinen Weg nach seinen WĂŒnschen und in seinem Tempo zu gehen.

Gleichzeitig ist Dir ganz klar, dass die kommende Zeit nicht einfach sein wird. Du bist zutiefst traurig und das, was kommt, macht Dir Angst. Du bist aber mit Dir und vor allem mit Deinem Tier im Reinen und Ihr habt beschlossen, diesen Weg in Ruhe und Frieden gemeinsam zu gehen.

 

Hier lese ich Dir den ganzen Artikel vor

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die DatenschutzerklÀrung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

 

Keine einfache Entscheidung!

Der Weg bis zu dieser Entscheidung war fĂŒr Dich nicht ganz einfach, denn Du hast Dich mit dem tabuisierten Thema Tod und Sterben (sowohl Deinem als auch Deines Tieres) auseinandergesetzt. Das hast Du aber frĂŒhzeitig gemacht und Du traust es Dir zu.

Bis hierhin klingt alles nach einer bewussten und ĂŒberlegten Entscheidung – bis zu dem Zeitpunkt, als Dein Mann, Deine Eltern, Deine beste Freundin und/oder der Nachbar anfangen, Dich unter Druck zu setzen, damit Du „das arme Tier von seinem Leid erlösen lĂ€sst“ und „diesem Elend ein Ende bereitest“.

In den letzten Jahren habe ich es immer wieder aufgeschoben, ĂŒber dieses spezielle und sehr konkrete Thema zu schreiben. Ich wollte schon lange darĂŒber berichten und es kam immer wieder etwas dazwischen. Jetzt fiel aber der berĂŒhmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. 😣

Auch heute werden nicht alle meiner Meinung sein und meine Haltung zu diesem Thema vielleicht sogar missbilligen. Dennoch möchte ich aus gegebenem Anlass dazu schreiben.

Der Auslöser fĂŒr diesen Blogartikel ist eine Sterbebegleitung, die ich fĂŒr die junge Katze Luna von Edith z. Z. mache. Luna ist gerade mal 7 Jahre alt und Edith ĂŒber 84.
(Alle hier verwendeten Namen sind von mir verÀndert worden, um die PrivatsphÀre der Menschen und Tiere, um die es geht, zu respektieren und zu wahren)

 

Die kleine Katze liegt schon im Sterben

Edith geht es nicht gut, denn sie weiß, dass ihre ĂŒberaus geliebte kleine Katze sterben wird und bereits im Sterben liegt. Sie ist zutiefst traurig und manchmal auch verzweifelt. 💔

Trotz allem ist die Situation jedoch so optimal, wie sie es in diesem Fall sein kann: Die tapfere Dame hat sich fĂŒr eine natĂŒrliche Sterbebegleitung entschieden. Sie weiß, was auf sie zukommt und scheut sich nicht, die Hilfe und UnterstĂŒtzung von außen in Anspruch zu nehmen.

Dabei wird sie von ihrer Tochter und ihrem Enkel ausgezeichnet unterstĂŒtzt. ZusĂ€tzlich wird die kleine Katze tierĂ€rztlich betreut und von mir als Tierkommunikatorin begleitet.

Wie ich immer sage: die perfekte Kombination in einer solchen Situation!

Eigentlich.

WĂ€re da nicht Barbara, eine langjĂ€hrige gute Bekannte der Ă€lteren Dame, die fest davon ĂŒberzeugt ist, dass das Beste fĂŒr die kleine Luna die Todesspritze ist.

Ungefragt mischt sie sich immer wieder ein und ĂŒbt Druck aus, um Edith ihre Meinung aufzuzwingen. Diese ist selbstverstĂ€ndlich die einzig richtige und sie duldet keine andere.
Eine natĂŒrliche Begleitung gleicht der TierquĂ€lerei, wie sie in ihren Nachrichten immer wieder schreibt.

Versuch mal, Dich in Ediths Lage zu versetzen:
Trotz Deiner Traurigkeit und Unsicherheit hast Du Dich fĂŒr eine natĂŒrliche Sterbebegleitung entschieden, Du hast an alles gedacht, Du hast Experten an der Seite und Du bist optimal vorbereitet. Und dann kommt Deine „Freundin“, die Dir Dinge ungefragt an den Kopf wirft, Dir die schlimmsten VorwĂŒrfe macht und Dich jedes Mal stark verunsichert, damit Du Dein Tier töten lĂ€sst. SelbstverstĂ€ndlich verwendet Deine Freundin die Wörter „töten“, „Todesspritze“ oder „Euthanasie“ nicht, sondern „erlösen“ und „einschlĂ€fern“ und schmeißt dabei mit dem Wort „Liebe“ um sich. Immer wieder fragt sie Dich, wie es Dir und Deinem Tier geht und jedes Mal tut sie ihre Meinung aufs Heftigste (und obendrein ungefragt!) kund.

 

Beschimpfungen, Übergriffigkeit, Druck und Manipulation

Hier sind zwei Beispiele von vielen Nachrichten, die Barbara geschrieben hat:

Liebe Edith,
ich wĂŒrde Dir gerne eine Frage stellen, nicht böse sein: Welchen Nutzen soll es haben, dieses Leiden so lange hinauszuzögern? Monatelang willst Du Abschied nehmen? Du kannst nicht in Luna hineinschauen, wie sie sich wirklich fĂŒhlt, Du bist mit dem Tierarzt und mit der Tierkommunikatorin auf Telefonate angewiesen, ich bitte Dich, lass sie endlich gehen, Du hĂ€ltst sie fest, sodass sie nicht gehen kann!! Das ist nicht Tierliebe!
Liebe GrĂŒĂŸe!
Barbara

Immer wieder bedrÀngt sie Edith erbarmungslos, um sich durchzusetzen, indem sie versucht, der Àlteren Dame ein schlechtes Gewissen einzureden wie auch hier wieder z. B.:

Liebe Edith,
ich bitte Dich, lass Luna einschlĂ€fern! Du verlĂ€ngerst nur ihr Leiden! Du sagst, Du wĂŒrdest sie nie leiden lassen – dazu muss man erst erkennen wollen, dass sie leidet! Sie wird nicht lĂ€nger leben, worauf wartest Du? Wenn es eine Hoffnung gĂ€be, dann wĂ€re es etwas anderes, aber so vegetiert sie dahin: Das EinschlĂ€fern ist human und nicht sie so dahinsiechen zu lassen!!!
Liebe GrĂŒĂŸe!

Wie wĂŒrdest Du Dich fĂŒhlen, wenn Du solche Nachrichten in einer so schweren Situation bekommen wĂŒrdest? Ist das hilfreich und liebevoll von einer guten Bekannten oder gar „Freundin“?

Ach ja, und ĂŒbrigens: Barbara war noch nie bei Edith zu Hause, kennt Luna nicht und hat sie auch noch nie gesehen. Außerdem hatte sie noch nie Tiere (!). Sie arbeitet ĂŒbrigens als spirituelle (!) Lebensberaterin und bezeichnet sich als „ganz wertfrei“, sachlich und tierlieb. 🙄

Wenn ich das sehe, lese ich zwischen den Zeilen und kann in jedem Wort so etwas wie Wut, AggressivitĂ€t und ja, sogar Fanatismus, spĂŒren: Das Tier MUSS getötet werden. Das macht „man“ so. Punkt.

Ohne RĂŒcksicht auf Verluste ist ihre Meinung die einzig wahre und richtige.

 

Natuerliche Sterbebegleitung Verhalten Umfeld

 

Warum ist das Verhalten des Umfelds so wichtig?

Das Umfeld eines Menschen, der ein geliebtes Tier beim Sterben begleitet, spielt eine sehr große Rolle, vor allem dann, wenn man unter einem Dach wohnt: Es ist nĂ€mlich unheimlich wichtig, dass es dem Begleiter des Tieres gut geht und dass er gestĂ€rkt wird, um sein Tier an seinem Lebensende und bis zum letzten Atemzug in Frieden und in WĂŒrde begleiten zu können. Denn die Tiere spĂŒren alles. ✹

Leider stelle ich hĂ€ufig fest, dass aus dem nahen Umfeld immer wieder versucht wird, den Begleiter des sterbenden Tieres zu einer Euthanasie zu ĂŒberreden. Aber nicht „nur“ das – was an sich schon schlimm genug ist – sondern solch eine grenzĂŒberschreitende Art und Weise empfinde ich persönlich als abartig und hĂ€ufig fast zwanghaft – wie im geschilderten Fall von Edith und Luna.

Sowohl in der Sterbebegleitung, als auch wenn die Tiere gestorben sind, ĂŒbermitteln sie mir stets, dass eine Euthanasie immer ein Akt der Gewalt ist und dass sie sich im Normalfall niemals dafĂŒr entscheiden wĂŒrden. Es kommt höchst selten vor, dass sie sich dafĂŒr aussprechen und dann ist es immer aus Liebe zu ihren Menschen, weil sie wissen, dass sie diese Sterbebegleitung aus diversen GrĂŒnden nicht leisten oder die Situation nicht ertragen können. Mir ist es noch nie vorgekommen, dass sich ein Tier eine Euthanasie gewĂŒnscht hat, um „seinem Leiden ein Ende zu bereiten“.

 

Das Sterben ein natĂŒrlicher Vorgang

FĂŒr die Tiere ist nĂ€mlich das Sterben ein natĂŒrlicher Vorgang an ihrem Lebensende.

Auch wenn es fĂŒr uns sehr schwer ist, sie durch diesen Prozess zu begleiten, ist das Sterben immer das natĂŒrlichste der Welt – genauso wie die Geburt. Es ist der Lauf der Dinge und es gehört zum Leben dazu.

Die Tiere haben keine Probleme, sich diesem Prozess hinzugeben. Sie haben keine Angst – weder vor dem Sterben noch vor dem Tod selber.

Im Falle der kleinen Luna kann ich aufgrund der zahlreichen Kontaktaufnahmen bestĂ€tigen, dass sie nicht leidet. Sie ist glĂŒcklich, dass wir bei ihr sind und wir ihren Weg unterstĂŒtzen. Jedes Mal bin ich von ihrer großen Dankbarkeit sehr berĂŒhrt. 💗

 

Erfahrungsberichte ĂŒber die Reaktionen des Umfelds bei der Sterbebegleitung

FĂŒr diesen Artikel habe ich aus Interesse in den sozialen Medien einen Aufruf mit der Bitte gestartet, mir zu schildern, wie sich das Umfeld bei der Sterbebegleitung eines geliebten Haustieres verhĂ€lt. Meine lieben Leser haben mir erlaubt, ihre Erfahrungen anonymisiert zu veröffentlichen, so dass ich sie mit Dir teilen darf.
Hier (ganz am Ende der Seite) habe ich einige davon fĂŒr Dich zusammengetragen.

Mit großer Freude stelle ich fest, dass die positiven Erfahrungen mit Verwandten und Freunden ĂŒberwiegen. Die Menschen wurden hervorragend unterstĂŒtzt – sowohl seelisch als auch körperlich. Viele von ihnen konnten Anteilnahme und VerstĂ€ndnis erfahren.

Bei der natĂŒrlichen Sterbebegleitung muss man leider damit rechnen, dass es nicht immer auf VerstĂ€ndnis stĂ¶ĂŸt. Zum GlĂŒck sind es die wenigsten, die sich wie die „beste Freundin“ im Fall von Edith und Luna verhalten. đŸ™đŸ»

 

Warum reagieren Menschen im Umfeld auf dieser Art und Weise?

Einige distanzieren sich, andere werden richtig aggressiv und ausfallend wie im obigen Beispiel. Die Antwort ist relativ einfach: Abgesehen von Unbewusstsein und Ignoranz ist der Auslöser (wie immer) die Angst.

Diese Menschen haben Angst vor dem Tod, haben sich mit diesem Thema noch nie auseinandergesetzt und sie verdrĂ€ngen sogar jeden Gedanken daran. Deshalb können Sie sich dieses „Elend“ nicht ansehen, weil es sie an den eigenen Tod erinnert.

Sie sind der Meinung, dass sie eine Entscheidung treffen mĂŒssen, in dem sie ein Tier euthanasieren lassen – das nennen sie dann „einschlĂ€fern“ oder „erlösen“. Das sind sanfte Wörter, um den Akt des Tötens zu verschönern und das schlechte Gewissen zu mildern.

Aus meiner langjĂ€hrigen Erfahrung gab es in meiner Arbeit mit der Sterbebegleitung noch nie ein Tier, das sich eine Euthanasie gewĂŒnscht hat – zumindest nicht aus eigenem Antrieb. Wenn ĂŒberhaupt dann lediglich, weil seine Menschen diesen Prozess des natĂŒrlichen Weges nicht ertragen und/oder es sich leisten konnten. 😞

DafĂŒr habe ich bei den HimmelsgesprĂ€chen (die GesprĂ€che mit verstorbenen Tieren) stets mit Menschen zu tun, die sich jahrelang mit schlechtem Gewissen und starken SelbstvorwĂŒrfen quĂ€len und mit der damaligen Situation nicht klar kommen. Nicht wenige leiden z. B. unter Depressionen. Alle haben diese Entscheidung getroffen, ihr Tier euthanasieren zu lassen. Manche aus Unwissenheit (weil sie es nicht anders wussten), andere aus Bequemlichkeit und einige, weil sie den Verfall des Körpers ihres Tierfreundes nicht ertragen konnten.

 

Das alles ist der Grund, weshalb ich diese Arbeit mache und ĂŒber das Sterben aufklĂ€re!

 

Sterbebegleitung Reaktionen Umfeld

Sich mit dem (eigenen) Tod auseinandersetzen

Mir liegt es sehr am Herzen, dass Du Dich mit dem Tod auseinandersetzt. Recherchiere und informiere Dich darĂŒber. đŸ™đŸ»

Ich habe zum Beispiel einige Blogartikel auf meiner Internetseite geschrieben sowie etliche Videos auf meinem YouTube-Kanal speziell zu diesem Thema des Sterbens und der Sterbebegleitung unserer geliebten Haustiere veröffentlicht. Ich biete ebenfalls immer wieder Workshops und Webinare zum Thema Tiersenioren und was am Lebensende passiert, an. Dabei gehen wir in Interaktion und Du kannst mir all Deine Fragen stellen. Abonniere gerne meinen Newsletter, um ĂŒber solche Angebote informiert zu werden.

Je mehr Du einen natĂŒrlichen Umgang mit diesem Thema findest, desto mehr kannst Du mit diesem Thema Deinen Frieden machen und in die Akzeptanz gehen, dass auch Dein geliebter Freund irgendwann gehen wird. Erst dann bist Du in der Lage, ihn in diesem Prozess bestmöglich zu unterstĂŒtzen.

Denn eins muss Dir auch klar sein: Die Sterbebegleitung eines geliebten Tieres ist bei Weitem kein Spaziergang und Du wirst jede UnterstĂŒtzung (vor allem emotional) dankbar annehmen, die Du bekommen kannst. Alles was Dich ablenkt und herunterzieht, kannst Du in dieser Zeit ĂŒberhaupt nicht gebrauchen. Diese Zeit ist ein Marathon und kein Sprint und stellt einen Ausnahmezustand dar. Die Unwissenheit ĂŒber die LĂ€nge und Dauer des Prozesses zehrt sehr stark an einem.

 

Euthanasie vs. natĂŒrliche Sterbebegleitung

Auf das Thema Euthanasie möchte ich erneut kurz aber in aller Deutlichkeit eingehen. đŸ”„

Noch einmal: Es geht mir nicht darum, Dich zu beeinflussen oder Dir ein schlechtes Gewissen einzureden und auch nicht zu werten, urteilen oder verurteilen – ĂŒberhaupt nicht. Mir geht es lediglich darum, Dir wirklich bewusst zu machen, was die Euthanasie ist.

Es handelt sich hier um ein recht kontroverses Thema, bei dem viele Menschen gleich an die Decke gehen. Meiner Meinung nach liegt es (wie so oft) am mangelnden Bewusstsein.

So möchte ich Dich, sachlich und liebevoll, dazu auffordern, Dir WIRKLICH einmal bewusst zu machen, was so eine Spritze da tut.
Ich frage Dich also: WĂŒrdest Du fĂŒr Deine Eltern oder Großeltern, wenn sie an ihrem Lebensende (Deiner Ansicht nach!) dahinsiechen, einen Arzt rufen, der diesem Zustand mit einer Spritze ein Ende setzt? Könntest Du diese Entscheidung treffen und damit leben? WĂŒrdest Du das als ethisch empfinden? Sprichst Du da von MenschenquĂ€lerei?

Sowohl Menschen als auch Tiere haben GefĂŒhle, beide sind fĂŒhlende Lebewesen: Warum sollte es bei einem Tier also anders sein? Warum maßt sich der Mensch an, anzunehmen, dass er das Recht besitzt, fĂŒr ein Tier einfach diese Entscheidung treffen zu dĂŒrfen?

Ich wĂŒrde mich freuen, wenn Du Dir darĂŒber einmal Gedanken machst.

 

Was die Sterbebegleitung nicht ist!

Noch viel zu viele Menschen verstehen leider nicht, was eine natĂŒrliche Sterbebegleitung ist und was sie bedeutet. Sie haben ein ganz falsches Bild von entsetzlichen Schmerzen, Qualen, Dahinsiechen, VernachlĂ€ssigung (und vieles mehr) vor Augen.

SelbstverstĂ€ndlich bleibt man nicht einfach so da, tatenlos, und wartet, bis das Tier stirbt, ohne etwas zu tun. Die Sterbebegleitung ist etwas Aktives und nichts Passives. Wenn es nötig ist, hat man jede Menge Möglichkeiten (z. B. mit homöopathischen Mitteln) zu unterstĂŒtzen.

Diese UnterstĂŒtzung hat natĂŒrlich auch nichts damit zu tun, dass man mit allen verfĂŒgbaren Mitteln und mit Eingriffen von außen, ein Tier am Leben erhĂ€lt. Denn damit verlĂ€ngert man das Leben kĂŒnstlich und unnatĂŒrlich. Es ist nicht im Einklang mit der Natur. ⚡

Genau das ist die natĂŒrliche Sterbebegleitung eben nicht. Sondern es geht darum, das Tier in seiner persönlichen Zeit, in seinem ganz persönlichen Tempo zu begleiten und wenn nötig zu unterstĂŒtzen. Es geht darum, fĂŒr ihn da zu sein.

 

Was ist in Bezug auf das Umfeld wichtig?

Es ist sehr wichtig zu wissen, dass das Umfeld anders reagieren kann, als wir gedacht und gehofft haben. Wenn Du Dich fĂŒr diesen Weg der natĂŒrlichen Sterbebegleitung entscheidest, empfehle ich Dir sehr, dass mit Deinem nahen Umfeld so frĂŒh wie möglich zu besprechen und es zu informieren. Das beugt die bösen Überraschungen vor, die sich dann zeigen, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann.

Es bedarf fĂŒr Dich als Begleiter die absolute Klarheit, um sich solchen energiefressenden Situationen zu entziehen und die eigene Kraft und das Energielevel fĂŒr sich und das sterbende Tier hochzuhalten. ✹

Wenn Du magst, kannst Du mir hier unten gerne Deine Erfahrung schildern, wie sich Deine Verwandten, Freunde, Bekannten verhalten haben, als Du Dein Tier auf seinem letzten Weg begleitet hast.

Und wenn Du mitten in diesem Prozess steckst, wĂŒnsche ich Dir ganz viel Liebe und Kraft fĂŒr diesen Weg. 💕

 

Ein großer Wunsch von mir:


Daß das Sterben denselben Stellenwert wie die Geburt bekommt.

 

Sterbebegleitung mit meiner UnterstĂŒtzung

Wenn Dein Tier „sich auf den Weg“ macht, unterstĂŒtze ich Euch gerne (und wertfrei) dabei – egal, wie Du Dich entscheidest, ob der natĂŒrliche Weg oder nicht, ohne zu urteilen.
Sende mir einfach eine E-Mail an info@Tierstimmung.de, damit wir ein ErstgesprĂ€ch vereinbaren und gemeinsam schauen, was Du Dir wĂŒnschst und was ich fĂŒr Euch machen kann. 💖

 

Natuerliche Sterbebegleitung Reaktionen Umfeld