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Silvester mit Haustieren

Der Super-Gau am Jahresende!

Silvester mit Haustieren oder der Super-Gau am Jahresende! Du ahnst es vielleicht: Der Jahreswechsel ist nicht mein Spaßfeld!

Heute möchte ich darauf eingehen und besonders auf die Tage vor und nach Silvester. Im Dezember steht der Alltag oft auf dem Kopf und ist für Mensch und Tier extrem stressig.

Dann kommt der Super-Gau mit der Knallerei – für unsere Haustiere und auch für die Wildtiere!
Aus ihrer Sicht treten die extrem laute Geräusche des Feuerwerks unberechenbar auf. Hinzu kommen der beängstigende Brandgeruch und die Farb- und Lichtblitze.

 

Es gibt viele Gründe, die gegen die Silvester-Knallerei sprechen:

– es ist eine immense Geldverschwendung,
– es fördert die Ausbeutung in den Feuerwerkfabriken in den ärmeren Ländern,
– jedes Jahr sterben Menschen bei der Produktion,
– die Feuerwerkskörper verursachen unzählige Brände und Verletzungen und letztendlich hinterlässt der große Spaß
Müllbergen in den Straßen und in der Natur.

 

Tiere leiden und sterben!

Und nicht zuletzt leiden Tiere entsetzlich am Jahresende. Es sterben auch nicht wenige dadurch! Das ist das, was mich am Jahresausklang am meisten stört: Nicht nur unsere Haustiere, sondern auch Wildtiere haben in der Neujahrsnacht Todesangst.

Tipps für die Horrornacht

Ich möchte Dir ein paar Tipps geben, um diese Zeit für Dein Tier etwas erträglicher zu machen.

 

Zuerst eine Warnung!

Aber zuerst möchte ich eine Warnung gegen einen (angeblichen) Angstlöser aussprechen, der leider immer noch verschrieben wird: Das Mittel Acepromazin, das unter den Handelsnamen Calmivet, Vetranquil, Sedalin oder Prequillan vertrieben wird.

Es handelt sich hier um ein Phenothiazin-Derivat, ein Neuroleptikum und Sedativum, das nur äußerlich wirkt: Das Tier scheint entspannt zu sein, ist in Wahrheit aber gelähmt und kann sich einfach nicht äußern. Geräuschempfinden und Angst sind jedoch unvermindert da. Außerdem sind die Nebenwirkungen nicht unerheblich!

 

Ohne Pharmazeutika geht es auch!

Und damit zu meinen Tipps wie Du diese Zeit für Dein Tier erträglicher machen kannst – ohne Pharmazeutika zu verwenden.

Leider gibt es kein Patentrezept, denn jedes Tier ist anders. Vielleicht wirst Du einige Dinge ausprobieren oder sogar kombinieren müssen, bevor Du dann das Richtige für Dein Tier gefunden hast.

Sicherlich kennst Du bereits die üblichen Maßnahmen wie das Herunterlassen der Rollläden und Zuziehen von Vorhängen, das Aufsuchen ruhiger Räume oder die Ablenkung durch Musik und Fernseher.

Zusätzlich empfehle ich Dir natürliche/pflanzliche Beruhigungsmittel. Wer mich kennt, weiß, dass ich diese bevorzuge und die klassischen Mittel aus der Schulmedizin nur im äußersten Notfall anwende (bzw. anwenden lasse).

 

Bachblüten und natürliche Mittel für Tiere

• Ich persönlich schwöre auf die Bachblüten: Die Notfalltropfen werden oral verabreicht. Fang am besten jetzt schon damit an und nicht erst am 31. Dezember. Wenn Dein Tier sehr unter Angst leidet, kannst Du die Tropfen alle 2 Stunden geben (kleine Hunde und Katzen 3 Tropfen, mittlere und große Hunde 5 Tropfen).
Du kannst sie Dir auch in die Hände reiben und Dein Tier damit streicheln.
Bitte achte darauf, die Bachblüten für Tiere ohne Alkohol zu kaufen!

• Pheromonverdampfer für die Steckdose können ebenfalls hilfreich sein.

• Ein enganliegendes und elastisches T-Shirt (auch „Thunder-Shirts“ genannt) erzielt oftmals schon einen beruhigenden Effekt.

 

Was Du sonst machen kannst

• Essen und Kauen haben auch eine beruhigende Wirkung. Nicht jedes Tier kann essen, wenn es Stress hat, aber es lohnt ein Versuch und die Lieblingsleckerlis bei der Gelegenheit zusätzlich anzubieten.

• Schaffe eine Rückzugsmöglichkeit: Hunden und Katzen kannst Du eine Höhle unter dem Tisch oder in einer ruhigen Ecke anbieten (z. B. ein leerer Karton oder die Transportbox mit der Lieblingsdecke), in die das Tier hinein und hinaus kann, wie es mag.

• Animiere Dein Tier dazu, laut zu spielen: Es lenkt ab und selbst erzeugte Geräusche lösen in der Regel keine Ängste aus.

 

Sicherheit geht vor!

• Zur Sicherheit Deiner Freigängerkatzen kannst Du versuchen, sie bereits 1–2 Tage vor Silvester drinnen und erst nach dem 2. Januar wieder herauszulassen.

• Den Hund würde ich einige Tage vor und nach dem Jahreswechsel nicht ohne Leine laufen lassen. Empfehlenswert ist eine doppelte Sicherung: Geschirr UND Halsband mit jeweils Führ- und Zweitleine. Einfach, damit Du nicht sagen kannst: „Das hat er noch nie gemacht!“, wenn er in Panik davongelaufen ist.

Egal ob Katze, Pferd, Nager oder Vogel ist es für mich selbstverständlich, diese Stunden bei meinen Tieren zu bleiben und sie nicht mit ihrer Angst alleine zu lassen. Natürlich darf jeder entscheiden, wie er das handhabt.

 

Die Angst ignorieren? Ein Unding!

Und entgegen vielen schlauen Ratschlägen empfehle ich Dir außerdem, Dein Tier mit seiner Angst nicht zu ignorieren. Das ist für mich ein Unding!

Wenn meine Kleine, sonst ganz die furchtlose Terrier-istin ?, meine körperliche Nähe sucht, dann bekommt sie sie auch – und eine beruhigende Massage noch gratis dazu. ? Ihre Angst wird dadurch nicht verstärkt, ganz im Gegenteil. Höre auf Deine Intuition!

Nutze für Euch beide die Möglichkeit der Tierkommunikation: Erkläre Deinem Tier verbal, dass es heute draußen etwas lauter wird, aber dass es in Sicherheit ist. Dass Du auf es aufpasst und dass morgen alles wieder vorbei sein wird.
Glaube mir: Dein Tier wird Dich verstehen!

Wo bist Du um Mitternacht in der Silvesternacht?

Wo bist Du um Mitternacht am Silvester?
Es knallt. Es wird immer mehr und immer lauter.
Ein Zucken geht durch den Körper Deines Tieres.
Du siehst die Panik in seinen Augen.
Es ist nicht mehr ansprechbar.
Sein Körper ist angespannt und zittert wie noch nie.
Sein Herz rast.
Auf seinen Namen reagiert es nicht mehr.
Es will nur noch flüchten. Aber wohin?

Es versteht nicht, was auf einmal passiert.
Es versteht nicht, was ihm geschieht.
Du sprichst mit ihm und streichelst es, um es zu beruhigen.
Aber es hört Dich nicht, es sieht Dich nicht, es spürt Dich nicht.
Es will, dass es aufhört.
Es will einfach nur fort.

Wo werde ich sein um Mitternacht in der Silvesternacht?

Ich werde zu Hause sein, weil ich weiß, dass meine Tiere panische Angst haben.
Ich lasse sie nicht alleine.
Sie werden meine Nähe suchen und ich werde da sein.
Wir werden eng aneinander zusammen sitzen, ich werde ihnen halt geben und wir werden gemeinsam warten, bis der Spuk vorbei ist.

Das ist einer der Momente in ihrem Leben, wo sie mich am meisten brauchen.
Und selbstverständlich werde ich bei ihnen sein.
Wie könnte ich sonst Spaß haben, wohl wissend, dass meine Tiere in dieser Nacht tausend Ängste sterben?

Und wo wirst Du sein um Mitternacht in der Silvesternacht?

 


Was Dein Tier von alledem hält…

Eine gute Idee ist natürlich auch, mithilfe der Tierkommunikatorin Deines Vertrauens Dein Tier zu fragen, wie man ihm bestmöglich helfen kann. Bei Bedarf bin ich gern für Dich da. ?

Erfahre hier, wie ein Tiergespräch abläuft.

Wenn Du Dir ein solches Tiergespräch von mir wünschst, sende mir einfach eine E-Mail an: info(ät)renou-tiercom.de