Küken sitzt ruhig und geschützt auf einer Hand als Symbol für Vertrauen und Sicherheit bei traumatisierten Tieren

Traumatisierte Tiere verstehen

Wie Tierkommunikation und Energiearbeit die Lebensqualität von Tieren verändern können

Wenn Tiere Trauma tragen – oft leise, oft unerkannt

Traumatisierte Tiere begegnen uns häufiger, als wir denken.
Und nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, ob ein Tier ein Trauma trägt oder nicht.

Ein Trauma zeigt sich nicht zwingend durch spektakuläres Verhalten.
Manchmal ist es Rückzug.
Manchmal Aggression.
Manchmal ein Körper, der „zu viel“ ist – oder scheinbar gar nicht mehr reagiert.

Wichtig ist:
Ein Trauma betrifft nicht nur Tiere aus dem Tierschutz oder Tierheim.
Auch Tiere, die viele Jahre in einem Zuhause gelebt haben, können durch Verluste, Brüche oder Überforderung tief erschüttert werden.

Ein besonders berührendes Beispiel dafür ist die ältere Katzendame Kuni.

Lass Dir diesen Artikel von mir vorlesen:

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Der Fall Kuni

Kuni ist zwölf Jahre alt.
Und sie wog bei ihrer Ankunft ganze zwölf Kilo.

Nach zwölf Jahren an der Seite ihres Menschen musste dieser ins Pflegeheim.
Kuni konnte nicht mit.
Ihr ganzes Leben, ihr vertrauter Raum, ihre einzige Bezugsperson – alles war von einem Moment auf den anderen weg.

Kuni kam zu Jenny Gaßner, auf ihren Gnadenhof.
Jenny ist ausgebildete Tierkommunikatorin und Tierenergetikerin – und eine ehemalige Schülerin von mir.

Was Jenny bei Kuni vorfand, war keine „schwierige Katze“.
Es war eine zutiefst verunsicherte, überforderte Seele im Körper einer älteren Katze.

Hier ist das Gespräch mit Jenny in voller Länge: Der Fall Kuni 🐈

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Ankunft und erste Zeit: Rückzug, Abwehr, Überforderung

In den ersten zwei Wochen zeigte sich Kuni kaum.
Sie verkroch sich, fauchte, zog sich vollständig zurück.

Jenny erzählte mir später, dass sie in dieser Zeit nur aus der Ferne überprüfte, ob Kuni noch atmete – ob sie überhaupt noch lebte.
Nähe war nicht möglich.
Berührung nicht denkbar.

Kuni war innerlich hochgradig angespannt.
Hektisch.
Ohne Orientierung.
Ohne Halt.

Hinzu kam ihr starkes Übergewicht – ein körperlicher Ausdruck jahrelanger innerer Dysbalance.

Schritt für Schritt: Beziehung und Beruhigung statt Druck

Jenny begann nicht mit Erwartungen.
Nicht mit Forderungen.
Nicht mit „man müsste doch“.

Die Begleitung begann leise.
Mit Präsenz.
Mit Wahrnehmung.
Mit Energiearbeit und Tierkommunikation – so, wie Jenny sie in meinen Kursen gelernt hat.

Am Anfang ging es nur um eines:
Kuni in die Ruhe zu begleiten.

Nicht mehr.
Nicht schneller.
Nicht besser.

In den ersten Wochen erbrach Kuni viel.
Sie fraß nichts.
Sie magerte ab.

Für viele Menschen wäre das der Punkt gewesen, in Panik zu geraten oder „etwas tun zu müssen“.
Jenny blieb. Beobachtete. Hörte zu.
Und arbeitete weiter auf energetischer Ebene.

Jenny Gassner mit Katze Kuni auf ihrem Gnadenhof, ruhiger Moment zwischen Mensch und traumatisierter Katze
Vor kurzem noch undenkbar: Katze Kuni jetzt so nah!

Wandel geschieht nicht spektakulär – sondern behutsam

Nach etwa vier Wochen begann sich etwas zu verändern.

Kuni kam heraus.
Langsam. Vorsichtig.
Ohne Forderung.

Heute – knapp drei Monate später – ist das Bild ein völlig anderes:

Kuni sucht Nähe.
Sie stupst Jenny mit der Nase an.
Wange an Wange.
Sie lässt sich bürsten.
Sie genießt Rituale.

Ein Vergleich mit den ersten Wochen ist kaum möglich.

Auch körperlich hat sich viel bewegt:
Kuni hat inzwischen rund drei Kilo Gewicht verloren.
Sie bewegt sich besser.
Ihr Verhalten rund um Futter und Erbrechen hat sich stabilisiert.

Was hier sichtbar wird, ist keine „Methode“.
Es ist Beziehung.
Zeit. Viel Zeit.
Geduld. Sehr viel Geduld!
Und ein Raum, in dem ein Tier wieder bei sich ankommen darf.
In seinem ganz eigenen Tempo.

Was traumatisierte Tiere wirklich benötigen

Traumatisierte Tiere denken anders als wir Menschen.
Sie vergleichen nicht ihr „früher“ mit dem „jetzt“.
Sie bewerten nicht, was sie verloren haben.

Das sind menschliche Gedanken.

Für das Tier zählt der Moment.
Und die Frage:
Bin ich sicher. Jetzt. Hier.

Tierkommunikation und Energiearbeit können genau hier ansetzen.
Nicht, um etwas „wegzumachen“.
Sondern um einen Raum zu öffnen, in dem sich das Nervensystem entspannen darf.
In dem Vertrauen wieder entstehen kann.
In dem der Körper aufhört, im Daueralarm zu sein.

Schwarze Katze entspannt im Arm eines Menschen als Zeichen von Vertrauen und gewandelter Lebensqualität
Wenn Sicherheit wieder spürbar wird

Ein Gnadenhof als sicherer Raum

Jenny Gaßner begleitet auf ihrem Gnadenhof Tiere, die viel erlebt haben.
Mit Klarheit, Herz und einer feinen, tiefen Verbindung zu den Tieren.
Diese werden verarztet, gepflegt, geliebt.
Sie dürfen aufatmen und wieder Vertrauen fassen – in den Menschen, in das Leben.

Bereits 2022 habe ich mit ihr ein Interview geführt, das ich Dir hier gerne noch einmal verlinke:
🐾 (K)ein Dach über dem Kopf!

Dieser erste Artikel gibt einen wunderbaren Einblick in Jennys Arbeit und ihren Weg.

Wie Du die Tiere auf Jennys Hof unterstützen kannst

Wenn Du Jennys Arbeit und die Tiere auf ihrem Hof unterstützen möchtest, findest Du hier Möglichkeiten dazu:

🐾 Amazon-Wunschliste:
https://www.amazon.de/hz/wishlist/ls/3IVYDVGWYRNY5

🐾 Teaming-Link:
https://www.teaming.net/lebeninfulle-jenny-sgnadenhoftiere

🐾 Bankverbindung:
Jenny Gaßner
AT04 5400 0000 1506 1005
Verwendungszweck: Gnadenhoftiere Leben in Fülle

Jenny Gassner mit einem Huhn auf ihrem Gnadenhof Leben in Fülle
Achtsamer Umgang mit geretteten Tieren

Begleitende Energiearbeit für traumatisierte Tiere

Auch in meiner Arbeit mit Tieren zeigt sich immer wieder: Wandel entsteht dort, wo Druck endet.

Energiearbeit und Tierkommunikation können traumatisierten Tieren helfen, wieder Orientierung zu finden, innere Sicherheit aufzubauen und Lebensqualität zurückzugewinnen – in ihrem Tempo, auf ihre Weise.

Ob in einem Kurs oder einer Einzelsitzung:
Wenn ich Dich und Dein Tier unterstützen kann, schreib mir gerne eine E-Mail an: info@tierstimmung.de

Ich freue mich auf Euch beide. 💖


Die folgenden vier Kurzvideos zeigen die Entwicklung der traumatisierten Katze Kuni – vom ersten Moment in der Tierschutzeinrichtung, kurz vor ihrem Transport zu Jenny, bis hin zu einem Alltag, in dem Nähe, Berührung und Ruhe wieder möglich sind.

Vor Ankunft ist sie hochaggressiv und gefährlich.Es wird besser … mit kleinen Rückschlägen …Sie läßt immer mehr Nähe zu.Nach 3 Monaten der Lichtarbeit ist alles anders!
https://youtube.com/shorts/_kCWNKqJ_Mo?si=RziuVTmcQ5vUoOzW
https://youtube.com/shorts/sCQp-dqNZ9s?si=YzfAOT1XV-Ob1ruQ
https://youtube.com/shorts/CfVA1OXSg_w?si=vEst5rj9QbAi6qNq
https://youtube.com/shorts/LsysrY8b3GA?si=coesZ5B3nmEdLBFU

Vertrauen wächst dort, wo ein Tier sich sicher fühlen darf.

Heilung beginnt dort, wo das Tier nicht mehr funktionieren muss.

Stéfanie

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Hier schreibt Stéfanie Renou

Tierkommunikation mit Stéfanie Renou

Ganzheitliche Tierkommunikatorin, Kursleiterin und Ausbilderin, Beraterin, Mentorin, Coach und Autorin von Chloés Buch.

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