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Die kleine Hündin, die nicht sterben wollte

Tiergespräch mit Lina

Heute im Gespräch: Lina, 10 Jahre alt, Deutsche Jagdterrier-Hündin. Sie möchte nicht sterben (zumindest noch nicht!), sondern „nur“ über den Tod sprechen.

Ethische Grundsätze in der Tierkommunikation

 

Schon im Einführungskurs zur Tierkommunikation – im Basiskurs! – lege ich viel Wert darauf, ethische Grundsätze zu vermitteln. Ich arbeite nach einem Ethik-Code: Ich präsentiere ihn gleich zu Anfang und erkläre ihn anhand von Praxis-Beispielen. Einer dieser Grundsätze ist, dass man keine Tierkommunikation machen sollte, wenn man körperlich und seelisch nicht fit ist.

 

Aus gutem Grund!

 

Es gibt sehr gute Gründe dafür! Einer davon ist z. B., dass man dem Tier nicht gerecht werden kann und es ihm gegenüber unfair ist. Dem Menschen des Tieres gegenüber, also dem Kunden und Auftraggeber, ist es nicht korrekt.

Als ich z. B. vor einigen Jahren um meine geliebte kleine Katze Arielle getrauert habe, konnte – und vor allem wollte – ich wochenlang keine Tiergespräche führen: Aufgrund der starken Gefühle und Emotionen wäre ich niemals in der Lage gewesen, die Tierbotschaften objektiv und neutral genug zu übermitteln. Und hätte ich überhaupt welche empfangen?!
Das zu erkennen und zu akzeptieren ist elementar und ein Zeichen von Professionalität.

 

Aber was ist mit Lina passiert?!

 

Linas Menschenfreundin, Martina, war so nett, im nachfolgenden Erfahrungsbericht genau zu schildern, was bei ihren beiden Tierkommunikationen passiert ist und was es für Auswirkungen hatte:

 

Die Vorgeschichte ist wichtig…

 

„Um unsere Geschichte zu erzählen, möchte ich ein bisschen ausholen.“, beginnt Martina.

 

Das erste Mal!

 

Meine erste Erfahrung mit der Tierkommunikation hatte ich vor vielen Jahren mit meiner Schwägerin und ihrem damaligen Pferd. Die Stute war schwer zu reiten, hatte viele gesundheitliche Höhen und Tiefen und meiner Schwägerin ließ es keine Ruhe. Es musste doch einen Weg geben, der Stute zu helfen.

 

Tierkommunikation und Osteopathie

 

So kam sie damals zu einer Tierkommunikatorin, die außerdem auch osteopathisch arbeitete. Ich durfte während der Behandlung dabei sein. Auch, wenn es wirklich schon sehr viele Jahre her ist, kann ich mich noch genau an die Reaktionen meiner Schwägerin und ihrer Stute erinnern.

Die Gedanken, Worte und Bilder, die die Tierkommunikatorin übermittelte, waren stimmig, berührend und unglaublich… „erlösend“. Es war, als fiele allen ein Stein vom Herzen. Beide, meine Schwägerin und ihre Stute, hatten sehr ähnliche traumatische Dinge erlebt, die sie in dem Moment gemeinsam zu beweinen schienen und in den folgenden Tagen, Wochen und Jahren gemeinsam verarbeiteten.

Diese Erfahrung hat die beiden noch enger verbunden, Verständnis und Liebe flossen zwischen ihnen bis zum letzten Tag.

 

Warum ist das so wichtig?

 

Warum diese Vorgeschichte wichtig ist!? Weil ich damals schon miterleben durfte, was die Tierkommunikation zu leisten in der Lage ist.

Trotzdem habe ich sie nie in Anspruch genommen, weder bei meinem Pferd, das 17 Jahre an meiner Seite war, noch bei meiner Hündin, mit der ich inzwischen seit über 10 Jahren das Leben teile. Es war einfach nie nötig. Bis zum Spätsommer letzten Jahres.

Die Hündin, die nur über den Tod reden wollte

Angst vor der Trennung

 

Meine 5-wöchige Reha stand vor der Tür und mich plagte die Angst. Noch nie war ich länger als eine Woche getrennt von meiner Kleinen! Würde sie leiden? Würde sie es verstehen? Was konnte ich tun?

Eine ganze Weile vorher hatte ich in der NWZ einen Artikel über Stéfanie gelesen. Kurz vor knapp (ca. eine Woche oder 14 Tage vor der Reha), entschloss ich mich, doch ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen und… fand sie nicht mehr. Ich habe im Internet geforscht, bin überall und nirgends gelandet, fand aber meinen Weg zu Stéfanie nicht.

 

Die erste Tierkommunikatorin…

 

Dafür trat ich in Kontakt mit einer anderen Frau, die ebenfalls Tierkommunikation anbot. Ich schilderte ihr mein Anliegen und sie trat sofort in Aktion. Ihre Unterstützung hat uns sehr über die Zeit in der Reha geholfen!

Leider kam es dann jedoch zu einer furchtbaren Situation, die mir letztendlich wieder den Weg zu Stéfanie öffnete, worüber ich, aus vielerlei Gründen, sehr froh und dankbar bin.

Von Weihnachten an, erschien mir meine Kleine zunehmend müde und traurig. Sie lag viel mehr als sonst, wollte oft nicht mit raus, fraß teilweise nicht gut und sah mich sehr oft, sehr lange an, als würde sie mir etwas sagen wollen.

 

Wenn die Tierkommunikatorin selbst in der Krise steckt…

 

Ich wusste, dass meine damalige Tierkommunikatorin zu der Zeit einen intensiven privaten Umbruch hatte und habe darum zuerst davon abgesehen, sie zu kontaktieren. An dem Wochenende nach Silvester hielt ich es jedoch nicht mehr aus und schrieb sie an. Die folgende Nachricht brach über mich herein:

Lina sagt, es ist für sie langsam an der Zeit zu gehen. Für mehr reicht es gerade nicht. Tut mir leid.“ (sinngemäß wiedergegeben!!!!)

Sofort fing ich an zu weinen. Meine 12-jährige Stieftochter neben mir. „Was ist los!? Was ist passiert!?“ Ich erzählte ihr alles und so weinten wir beide. Die Welt brach zusammen. Das konnte nicht sein!!! Das durfte nicht sein!!! Nein, nein, nein.

Und dazwischen meine wunderbare kleine Hündin, die all diese vielen Gefühle mitfühlen musste…

Wir schliefen alle drei das ganze Wochenende zusammen auf dem Sofa. Als am Sonntag mein Lebensgefährte nach Hause kam, sagte er sofort, dass das nicht sein könne. Es ergäbe einfach keinen Sinn. Eine Stimme tief in mir stimmte ihm zu. Ich WOLLTE ihm glauben, konnte nicht annehmen, was ich da erfahren hatte.
Dazu sei gesagt, dass mein Lebensgefährte grundsätzlich eine gewisse Skepsis gegenüber „mit Tieren sprechen und so“ hatte, jedoch trotzdem sehr offen dafür war und die positive Wirkung der TK selbst deutlich gespürt hatte.

Meine Angst und meine Zweifel blieben.

Inzwischen hatte ich nochmal bei der Tierkommunikatorin nachgehakt. Sie bestätigte die Aussage und auf meine Nachfrage, wieviel Zeit wir noch hätten, sagte sie, bei ihr käme „eine Woche“ an. Aber das könne auch länger dauern. Aber auch kürzer. Ganz genau ließe sich das nicht sagen…
WAHNSINN! Wahnsinn.

 

Kapitulieren war keine Option

 

Ich neige nicht dazu, einfach zu kapitulieren, egal, wie aussichtslos oder schwierig etwas erscheint. Ich prüfe die Wege. Außerdem war und ist meine Überzeugung von der positiven und umfassend hilfreichen Wirkung der Tierkommunikation ungebrochen!

Also, schnappte ich mir in einer der Nächte, die ich immer noch mit Lina auf dem Sofa verbrachte, meinen Laptop und suchte erneut nach Stéfanie. Diesmal fand ich sie und schrieb ihr mitten in der Nacht eine E-Mail, in der ich ihr alles erzählte.

Gleich früh morgens erhielt ich eine Antwort und kurz darauf haben wir telefoniert. Stéfanie verstand sofort, war da, war präsent, mitfühlend, aber auch realistisch und vor allem authentisch. Sie nahm sich viel Zeit für mich und wir besprachen alles. Sie nahm mir meine Ängste und einen Großteil des Schocks und ich leitete, nach Absprache mit ihr, die nächsten (logischen) Schritte ein.

 

Die Hündin, die nur über den Tod sprechen wollte

 

Der erste Tipp: ab zum Tierarzt!

 

Als erstes ging ich zu einer Tierärztin, um grundsätzlich ein Check-up von Lina zu machen, damit körperliche Erkrankungen ausgeschlossen werden konnten. In meinem völligen Schockzustand, war ich darauf einfach nicht gekommen, zumal ich erst kurz vor Weihnachten zum Impfen bei meiner vorherigen Tierärztin gewesen war und da war noch alles in Ordnung.

Was soll ich sagen!? Das Resultat: Lina ist, altersentsprechend, kerngesund. Körperlich sprach also nichts für die Richtigkeit der getroffenen Aussage.

 

Das andere Tiergespräch mit Stéfanie…

 

Nun konnte ich einen Termin mit Stéfanie für die Tierkommunikation machen. Oh, wie aufregend! Ich war so gespannt, was wohl in dem Gespräch herauskäme, ob und welche Aussagen der vorherigen Tierkommunikatorin bestätigt werden würden usw. usw. usw.

An dem Abend, an dem das Gespräch stattfinden sollte, habe ich versucht, Lina im Auge zu behalten. Normalerweise liegt sie immer irgendwo in meiner Nähe.
Anscheinend wünschte sie sich jedoch ihre Ruhe, um sich mit Stéfanie zu unterhalten, denn sie verließ den Raum und kam erst wieder, als ich einige Zeit später mit Stéfanie sprach.

 

Die Ergebnisse des Tiergesprächs mit Stéfanie: unbeschreiblich!

 

Tja, wie soll ich es beschreiben!? Wie soll ich beschreiben, was mich vor allem im Herzen so sehr berührt!? Alles, was Stéfanie mir von und über Lina mitteilte, war zu 100 % stimmig. Wie sie ist, wie wir zueinander stehen, wie sie Artgenossen und andere Menschen in unserem Leben sieht, wie sie sich in bestimmten Situationen fühlt…

Nichts davon hatte ich vorher erzählt und alles STIMMTE einfach und auch wenn mir manches im Herzen schon klar war, tat es gut, es einmal ausgesprochen zu hören!

Tatsächlich löste Lina von sich aus die Situation auf, die mit der anderen Tierkommunikatorin schiefgelaufen war. Ja, Lina wollte über den Tod reden! Jedoch nicht, weil sie im Begriff war, zu gehen, sondern, um mir folgendes zu sagen:

Ich bin nicht ganz an dieses Missverständnis unschuldig! Sie hat mich nur nicht ganz richtig verstanden, weil sie mit sich und ihren Problemen zu beschäftigt war. Sie hat den Fehler gemacht, nicht nachzufragen. Sie war nicht ganz bei der Sache. Sie hat sofort aufgeschrieben, was sie als Gefühl empfangen hat, ohne weiterführend zu fragen.

Was ich mitteilen wollte ist, und das liegt mir sehr am Herzen, dass Du, Stéfanie, das weitergibst: Ich bin zwar nicht die Jüngste, aber nicht bereit zu gehen. Ich wollte nur über den Tod reden, aber nicht sagen, dass ich gleich sterbe. Das hat sie falsch interpretiert.

Bitte sage ihr Folgendes:
Wenn ich soweit bin, wirst Du es wissen. Du wirst es spüren, genauso wie Du letztens gespürt hast, dass es nicht wahr war. Ganz tief in Dir drin, unter der Schicht Nebel vom Schock, hast Du es gewusst. Du hast gewusst, dass ich nicht gehen werde – zumindest jetzt nicht.

Das was ich sagen wollte, ist: Der Tag wird kommen. Ich weiß, dass Dir das Angst macht. Du denkst viel darüber nach. Du malst Dir viele Situationen, wie es ablaufen könnte. Ich möchte Dich ermutigen, dieses „Kino im Kopf“, diese Bilder und Gedanken, die Dir nicht gut tun, abzulegen.
Der Tag wird kommen, ja. Es wird aber ganz anders sein, als Du Dir vorstellst. Es lohnt sich also nicht, jetzt schon, darüber zu grübeln.
Meine Bitte an Dich ist, unsere gemeinsame Zeit auszukosten, als ob es der letzte Tag, die letzte Stunde, die letzte Minute wäre. Sei bei mir jetzt – und nicht bei mir als sei es meinen letzten Atemzug.

Ich werde Dir mein Ende schenken. Durch meinen Tod wirst Du wachsen. Du wirst bei mir sein. Ich weiß es. Ich vertraue Dir. Du wirst alles richtig machen, das weiß ich.
Auch wenn Du noch so große Angst davor hast: Du wirst alles richtig machen. Ich werde Dir auch dabei helfen. Auch danach werde ich da sein und Du wirst mich spüren. Der Tod kann uns nicht trennen.

Nur mein Körper wird nicht mehr da sein. Du wirst es vermissen und es wird wehtun.“

 

Die Botschaft von Lina: eine Liebeserklärung!

 

Sage ihr, dass ich sie über alles liebe.
Sage ihr, dass ich weiß, dass sie mir dankbar ist, weil ich sie unterstütze und sie stützt sich auf mich.
Das ist nicht zu viel. Das ist es nie.
Ich mache es gerne und deshalb bin ich in ihrem Leben auch gekommen.
Sage ihr auch, dass ich so, so stolz auf sie bin, wie sie mutig das Leben anpackt und sich trotz allen Widrigkeiten weiter entwickelt und kämpft.
Aufgeben ist für sie keine Option.

Sage ihr, dass ich es toll finde, wie sie mit mir spricht. Sie spricht zu mir wie zu einem Menschen. Was sie nicht weiß bzw. nur vermutet ist, dass ich jedes Wort verstehe (zumindest wenn ihre Gedanken klar sind, wie beim Spazieren, wenn wir alleine unterwegs sind).“

 

Freudentränen und Erkenntnisse

 

Mir kommen immer noch Freudentränen, wenn ich daran denke. Denn, ja, ich habe oft darüber nachgedacht, habe mir Szenarien ausgemalt, was wäre wenn…
Dieser wunderbare, einzigartige, unglaubliche, kleine Hund!!! Wieviel sie mich in diesem Leben schon gelehrt hat und immer wieder lehrt! Mein Herz fließt über vor Freude und Dankbarkeit dafür. Für ihr Vertrauen, ihre Freundschaft und ihre Liebe, ihre Weisheit und ihre Lebensfreude. Für so unendlich viel.

Ich bin so froh, dass es Menschen wie Dich, Stéfanie, gibt, die uns diese Türen öffnen und den Weg ebnen für mehr Verstehen und mehr Verständnis! DANKE.

Jede Erfahrung mit Tierkommunikation, die ich bisher gemacht habe (ja, auch die negative Situation, die sich am Ende als ein menschliches Missgeschick entpuppte), hatte durchweg positive Auswirkungen auf die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Zwischen Lina und mir. Wir sind uns noch näher gekommen, sind beide deutlich entspannter. Besonders Lina. Auch bei ihr war es, als fiele ihr ein Stein vom Herzen, mir endlich konkret mitteilen zu können, was ihr am Herzen lag.

Ich bin vor allem selbstbewusster geworden. Auch, wenn ich (noch) nicht konkret mit Lina sprechen kann, habe ich erfahren, dass ich doch viel näher dran war, als ich dachte.

Unsere Tiere, alle Tiere, tragen so viel Weisheit und Liebe in sich. Wir können so viel von ihnen lernen. Ich habe so viel von ihnen gelernt. Von meinem Pferd damals und heute von meiner Hündin. Sie wissen so viel genauer Bescheid, über das was im Leben zählt, als wir.

Darum und aus vielen anderen Gründen, werde ich mich von Stéfanie ausbilden lassen. Für mehr Verstehen und mehr Verständnis zwischen Mensch und Tier und aus tiefster Überzeugung.

Danke, Stéfanie ♥

 

Ernährungsberatung für Hunde und Katzen

Auch von mir ein riesen Dankeschön!

 

Liebe Martina, ich danke Dir für Deine Rückmeldung, die mich sehr berührt.

Es bestätigt mich wieder, wie wichtig die Kommunikation zwischen Mensch und Tier ist.

Danke auch für Deine Mühe, das alles so detailliert zu schreiben: Meine Leser lieben solche Erfahrungsberichte! Diese sind auch extrem wichtig, denn sie zeigen, was mit der Tierkommunikation alles möglich ist: Es gibt nämlich keine Grenzen! Und Wunder geschehen sehr wohl – kleine wie große!

Besonders freut es mich, dass Du Dich entschieden hast, bei mir die Ausbildung zur Tierkommunikatorin zu machen. So wirst Du Deiner geliebten Lina zukünftig noch näher sein und auf eine ganz neue, tiefgehende Art mit ihr kommunizieren. Es wird eine spannende Zeit und der Beginn einer wundervollen Reise für Euch beiden!

 

 

 

 


 

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Die kleine Hündin, die nicht sterben wollte