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Botschaft einer großen Seele!

Die Größe der Seele – also ihre wahre Größe – hat nichts mit der Größe des Körpers zu tun, oder mit seiner Form

Verstorbene Tiere haben häufig Botschaften für Ihre Menschen. Solche Gespräche sind Geschenke! Sie dienen dazu, Wichtiges zu klären, um abschließen zu können und zu mehr innerem Frieden zu finden. 💖

Ein Onlinekongress und der erste Kontakt

Vor knapp einem Jahr hatte Maria S. mein Interview beim Onlinekongress „Leben-Sterben-Weiterleben“ gesehen und nahm daraufhin Kontakt mit mir auf. Ich sollte ihrem kleinen Hund namens Don Juan einige Fragen stellen. Kurz danach führte ich zwei Gespräche mit dem ca. 16 Jahre alten kleinen Senioren.

Vor Kurzem erreichte mich die traurige Nachricht, dass er verstorben ist. Maria und Axel, seine Menschen, hatten ihn nach reiflicher Überlegung einschläfern lassen. Jetzt machten sie sich Vorwürfe und hatten noch viele Fragen an ihren treuen Begleiter.

Sehr gerne nahm ich erneut Kontakt mit dem kleinen Hund auf bzw. mit seiner Seele, seinem Energiefeld.

Nach den üblichen Vorbereitungen auf ein Tiergespräch fing ich an und fragte ihn, ob er mit mir sprechen möchte. Er war sofort da und im Gegensatz zu den vorherigen Kontaktaufnahmen zeigte er sich nicht mehr wie auf dem mir vorliegenden Foto in der Form eines Hundes, sondern eher durchsichtig und sah wie eine kleine Wolke aus, von innen heraus leuchtend. Dieses Licht war sanft und kraftvoll zugleich.

Das Gespräch mit Don Juan dauerte über eine Stunde. Lautlos fragte ich ihn, wie es ihm geht. Ich spürte umgehend ein Gefühl von Ausgeglichenheit und Leichtigkeit.

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Botschaften für seine geliebten Menschen

Das hier waren seine Botschaften für seine über alles geliebten Menschen:

Die Last seines Körpers war verschwunden und er konnte wieder er selbst sein. Er war wieder schmerzfrei und das Gefühl der Schwere auf der Brust und im Bereich der Lunge war ebenfalls verschwunden. In seinen letzten Wochen auf Erde hatte es sich noch wie ein großer, schwerer Stein angefühlt. Er war eins mit sich selbst und seinem Umfeld. Er war Licht und Energie zugleich und verschmolz mit seiner Umgebung. Er strahlte.

Er war an einem Ort voller Frieden, leise und still, von purem Licht. Dort konnte er alleine sein, wenn er mochte oder in Gesellschaft. Er war frei!

Kontakt zu früheren Hunden

– Hast Du Kontakt zu früheren Hunden der Familie?
Schon einige Tage vor seinem Übergang hatte er sie gespürt: Sie kamen ihn öfter besuchen – manchmal nachts, manchmal tagsüber. Mal länger, mal kürzer. Je näher er dem Ende kam, desto öfter und länger waren die Besuche. In seinen letzten Tagen waren sie ihm gar nicht mehr von der Seite gewichen. Es handelte sich um zwei Hunde: beide braun, der eine mittelgroß – knapp übers Knie und mit etwas dunklerem Fell, der andere kleiner und heller in der Fellfärbung.

Detaillierte Beschreibung seiner letzten Minuten

Juan hielt es für sehr wichtig, mir eine detaillierte Beschreibung seiner letzten Minuten zu geben. Er wollte unbedingt, dass seine Menschen verstehen, dass es für ihn nicht schlimm gewesen war, zu sterben. Es lag ihm so sehr am Herzen, dass sie aufhören, sich deswegen zu quälen. So erklärte er mir haargenau und in Zeitlupe anhand zahlreicher Bilder, die er mir sandte und zum Teil kommentierte, was in diesem Moment wirklich geschehen war:

Er zeigte mir zuerst ein Wohnzimmer und sandte mir dabei ein Gefühl von Zuhause, Daheim, Sicherheit, Gemütlichkeit. Er hatte diesen Raum geliebt und freute sich, dass gerade dort sein Leben enden durfte. Dass sie es möglich gemacht hatten, dafür war er seinen geliebten Menschen unendlich dankbar. Und auch, dass sie ihn bei seiner letzten Reise begleitet hatten.

Eine Welle der Wärme und der Liebe

Mich erfasste eine solche Welle der Wärme und der Liebe dabei, dass es mir den Atem nahm. Diese Liebe der Tiere für ihre Menschen zu spüren, ist das Schönste und der Grund, weshalb ich das mache.

Es gibt nur ihn und seine zwei Menschen in diesem Raum. Und die beiden Hunde, die gekommen sind, um ihn abzuholen. Den Tierarzt zeigt er mir nicht. Die Spritzen spürt er nicht und dann löst er sich langsam von seinem Körper. Sofort fühlt er Erleichterung: Sein Körper war in den vergangenen Wochen nur noch eine Last gewesen. Er machte nicht mehr, was er wollte, stand im Weg, war Ballast. Das hatte ihn oft verwirrt und er war damit nicht klargekommen, weil er sich im Geiste noch jung fühlte.

Dann zeigte er sich mir als eine Art transparenter Wolke, die sich nach und nach erhebt.
Er schwebte einen Moment über seinem leblosen Körper, als ob er sich umsehen würde. Als ob er sich an diesen neuen Betrachtungswinkel, diese neue Perspektive gewöhnen müsste.

Zeitgleich erfasste er alles, was sich in dem Raum befand: Die Menschen in ihrer Trauer, die sich nahe sind und sich gegenseitig Halt geben. Die Möbel und alle Gegenstände, die Farben und die Gerüche, aber auch Energien in vielen Schattierungen. Ein Chaos an Gefühlen war spürbar. Es machte fast schwindelig.

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Er schwebte ganz langsam und immer höher

Don Juan schwebte ganz langsam immer höher – bis zur Decke ungefähr, wo er noch eine Weile blieb, um sich all das einzuprägen. Und auf einmal ging es rasant nach oben, direkt ins Licht, wo die Materie nicht mehr existiert. Mit seinen beiden Begleitern kam er an einem lichtdurchfluteten Ort. Es glich einer Sommerwiese mit verschiedensten Blumen und Gräsern in prachtvollen Farben. Berge standen im Hintergrund mit weißen Gipfelspitzen. Hier wurde er von einem sehr großen, weißen Hund in Empfang genommen. Er strahlte voller Liebe, Güte und einer großen Weisheit von innen heraus.
Mir wurde ein Gefühl von Ruhe, Leichtigkeit und Angekommensein vermittelt. Zu Hause.

Die wichtigen Fragen zur Euthanasie

Ich stellte die nächsten, wichtigen Fragen:
„Haben wir Dich zu lange leiden lassen? Warum gingst Du nicht von selbst? Warum das Einschläfern?“

„Nein, es war perfekt so. Es war weder zu lang, noch zu kurz. Mir war alles recht, damit es Euch gut geht. Ich hätte für Euch alles getan. Die Zeit spielte keine Rolle. Ein Tag, eine Woche oder einen Monat mehr oder weniger – mir war alles recht.

Und weiter:
Natürlich hätte ich von selbst gehen können. Ich weiß aber, dass Du (Maria) es nicht ertragen hättest, meinen Körper leblos vorzufinden. Das hättest Du kaum verschmerzen können. Auch wenn Du vom Gegenteil überzeugt bist.“

Er erklärte das so:
Die Tatsache, diese Entscheidung bewusst zu treffen, konkret einen Termin mit dem Tierarzt zu vereinbaren – diesen Ablauf hast Du gebraucht. Es musste sein.“
Es ging darum etwas zu planen und organisieren: Handeln, um die Hilflosigkeit zu lindern.
Das Einschläfern an sich war gar nicht schlimm. Ihr ward bei mir. Ich habe nichts gespürt. Es war sogar eine Erleichterung, als die erste Spritze kam. Auf einmal war alles leichter und auch ich konnte loslassen.“

Hätten wir etwas anders machen können oder sollen?

Ich frage zurück: Was hättet Ihr anders machen wollen? Nein, es war alles perfekt, so wie es war.
Ich hätte mir keine besseren Hundeeltern wünschen können. Ihr habt mir das schönste Hundeleben geschenkt, was ich mir je hätte wünschen können.
Wir waren immer zusammen, wir hatten eine tolle gemeinsame Zeit. Dass diese Zeit begrenzt war, wussten wir alle. Und es ist für mich in Ordnung. Es ist der Lauf der Dinge und nicht zu ändern.“

– Haben wir dich die letzte Zeit überfordert – zum Beispiel mit dem Gassi gehen?
Nein. Ich „ärgerte“ mich selber darüber, dass ich nicht mehr so konnte wie früher.“
Ich empfange dabei mehr ein „Erstauntsein“, weil etwas nicht so wie früher funktionierte.

Weiter sagt er:
Die Spaziergänge haben allerdings meinen Kreislauf gut getan. Ich habe es geliebt, draußen zu sein. Die Luft zu riechen. Es war ein tolles Leben. Ich habe es geliebt einen Hund zu sein – vor allem den Teil meines Lebens, als ich bei Euch ein Hund war.
Ihr habt mich geliebt und ihr habt mir so viel gegeben.“

Und wieder erfasst mich diese warme Welle von tiefer Liebe und Dankbarkeit.

Ich gebe Euch etwas auf den Weg mit

– Was willst du uns noch mit auf den Weg geben? Er antwortet sofort:

Ich möchte nicht, dass Ihr Euch Vorwürfe macht. Ihr habt alles richtig gemacht.
Ich möchte, dass Ihr an unsere schönen Jahren zurückdenkt und lächelt. Noch ist es zu früh dafür, aber die Zeit wird kommen. Das verspreche ich Euch. Denkt an mich mit einem Lächeln.“

Voller Liebe und Weisheit fügt er hinzu:

Ihr habt so viel für mich getan. Warum solltet Ihr Euch nun mit Vorwürfen quälen? Das ist nicht richtig. Ich liebe Euch, vergesst das nicht. Ich bin Euch so sehr dankbar für diese langen und wunderschönen Jahre. Bitte behaltet diese in Erinnerung und nichts anderes. Das ist meine Bitte und meine Aufgabe für Euch.“

Ein neuer Hund?

Seine Menschen möchten noch wissen, ob er will, dass sie wieder einen Hund haben und ich stelle ihm diese Frage:

In seiner Antwort spüre ich eine große Freude und viel Liebe:
Oh ja! Das solltet Ihr! Wenn die Zeit gekommen ist, werdet Ihr das spüren.
Ohne Hund seid Ihr wie ein „i“ ohne Punkt. Es fehlt etwas.
Der Trennungsschmerz und die Trauer sind nicht so schlimm, wie eine leere und seelenlose Wohnung. Diese werdet Ihr auf Dauer nicht ertragen können.“

Und mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu:
Kommt erst einmal wieder zur Ruhe … Aber dann … Jemand wird auf Euch warten …
Er sendet mir das Bild eines kleinrassigen Rüden aus dem Tierschutz.

– Wo sollen wir deine Asche verstreuen?
Gerne bei Euch in der Nähe, im Garten. Wenn es Euch aber lieber ist, auch gerne in den Bergen. Mir ist alles recht, Hauptsache, es geht Euch dadurch besser …
Mein Körper und meine Asche: Das bin nicht mehr ich. Für mich ist das nicht wichtig. Es geht dabei um Euch. Nur um Euch.

Eine letzte Botschaft?

– Hast Du eine Botschaft für Deine Menschen? Was möchtest Du sonst noch sagen?
Seid geduldig mit Euch. Helft Euch gegenseitig. Liebt Euch.
Gebt Euch Zeit zu trauern. Seid achtsam mit Euren Gefühlen und mit Eurer Seele.
Geht in die Stille, geht nach innen.
Tut Euch Gutes.“
Dazu zeigt er mir ein Wochenendseminar zum Thema Seelenheilung, Transformation, Trauerbewältigung oder Ähnliches, das sehr passend wäre.

Zum Schluss sagt er noch:
Und denkt daran, dass ich bei Euch bin. Ich bin immer da. Ich werde immer da sein. Ich liebe Euch und nur im Moment liegt die Traurigkeit wie ein sanfter Schleier über dieser Liebe. Bald wird sie verschwinden und nur die Liebe und die schönen Erinnerungen werden bleiben.
Ihr werdet von mir erzählen und dabei lachen können. Eines Tages.“

Von ganzem Herzen dankte ich ihm für dieses wunderbare, so wertvolle Gespräch und wir verabschiedeten uns.

Liebe Frau Renou,
danke von Herzen für diesen wunderbaren Artikel.
Ein schöneres Geschenk hätten Sie uns allen nicht machen können.
In tiefer Verbundenheit
Maria und Axel mit Juan
Alles Gute für Sie und Ihre wundervolle Arbeit 💖